depot.K e.V.

Kunstprojekt Freiburg – Kunst · Musik · Literatur

    
Aktuelle Termine

22.08. – 04.10.2026
"endlich Klarheit!"
Susanne Ritter– Bildnisse
Erik Weiser– Objekte
Zum ersten mal begegneten sich Susanne Ritter und Erik Weiser in der Ausstellung „Ikon/Ikone/Kultbild“2024 im Designhaus in Darmstadt. Beide waren mit zentralen Werken dort vertreten. Sehr schnell wurde ihnen klar, dass ein gemeinsamer Auftritt in einer Doppelausstellung von hohem Reiz und Wert sein müsste, da beide mit ihrem Oeuvre ähnliche Ziele verfolgen, aber, wie auch anders, auf den unterschiedlichsten Wegen.

Hierbei stellt Erik Weiser die entscheidende Frage so: Kann ich ein Bild, einen Spiegel des zeitgenössischen Mitmenschen aus seinen Spuren entwickeln, aus dem, was er hinterlässt? Und Susanne Ritter: Werde ich der herausfordenden Präsenz des anderen gerecht, indem ich einfach ein Bild von ihm male?

Der Ort des Geschehens ist für beide der urbane Raum; die „Fundstücke“, aus denen sie ihre Kunst entwickeln, finden sie in den Großstädten.

Erik Weiser liest sie auf am Straßenrand. Es sind Überbleibsel menschlichen Handelns, Gebrauchtes, Verworfenes, Schrott aus der Massenproduktion. Er verdichtet, verformt und verfremdet das Gefundene oder er vervielfältigt es, wodurch es seine Handschrift bekommt und zum Symbol, zum Träger einer neuen magischen Bedeutung wird.
Die „Fundstücke“ von Susanne Ritter sind zufällige Passanten, Menschen, die ihr begegnen. Im Bild stellt sie sie allein und vergrößert in einer künstlichen Farbigkeit dar. Die Farbe und die trotz des vergrößerten Motivs feine Malerei sind Zeugnis sensibler Annäherung an den anderen, in der serienmäßigen Reihung der Bildnisse erscheint das Gegenüber gleichzeitig als Teil seines sozialen Umfelds und seiner Epoche.
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Samstag, 26. September 2026, 19 Uhr
Resonanzen der Achtsamkeit
Akiko Okabe (Klavier und Moderation)
Wolfgang Rüdiger (Fagott und Moderation)
Kompositionen von Stanisław Leśniewski, Artur Kroschel, Farzia Fallah, Ghenadie Ciobanu, Zbigniew Kozub und Katarzyna Kwiecień-Długosz
Das stilistisch abwechslungsreiche Programm enthält vier Duo-Stücke für Fagott und Klavier von polnischen Komponist:innen, die für Akiko Okabe und Wolfgang Rüdiger geschrieben und im Mai 2026 an den Musikakademien in Poznań und Zielona Góra, Polen, aus der Taufe gehoben wurden. Ästhetisch verbunden werden sie mit zwei Solowerken: einem klangsinnlichen Klavierstück der iranischen Komponistin Farzia Fallah und der Uraufführung eines für Wolfgang Rüdiger komponierten Fagott-Solostücks des moldawischen Komponisten Ghenadie Ciobanu – ein Programm der Gegensätze und Verwandtschaften von Stimmen und Stilen unterschiedlicher Kulturen, die in einem achtsamen Dialog miteinander treten.
Eintritt frei, Spenden erbeten
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Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag: 16 – 19 Uhr
Samstag 11 – 13 Uhr, Sonntag 11 – 16 Uhr
Montags und mittwochs geschlossen
An Feiertagen geöffnet wie
werk- oder sonntags.

! Bitte beachten Sie:
In der Woche vor Beginn einer neuen Ausstellung (Di – Fr), ist das depot.K geschlossen (Aufbau).


Veranstaltungen September – Dezember 2026 (Flyer)



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